Mittwoch, 14. Januar 2009

Leipzig entscheidet für den Ausbau bis Pasetten

Nun ist es also soweit: Die Naturschänder dürfen ihr redlich Werk zwischen Forstinning und Pastetten vollenden. In einem kurzen Video des BR kann man mehr darüber erfahren. Auch wenn es gerade "Hip" ist, mit Konjunkturpaketen die Wirtschaft anzukurbeln und scheinbar Milliarden keine Rolle mehr spielen behaupte ich, 200 Mio €, die für die alternative Route sprechen, sind eine Menge Geld. Auch wenn Herr Herrmann (bayer. Innenminister) dies als reine Propaganda abtut, geht es hier immerhin um Steuergelder! Man hat den Eindruck, dass Filz und nicht vernünftige Gründe hier den Ausschlag geben.

Wir kommen wieder ...

Mittwoch, 13. August 2008

Hier stirbt ein Stück Natur

Der Verkehr ist rückläufig, die Bahn verzeichnet Rekordzuwächse auf allen Strecken und trotz allem soll die A94 weitergebaut werden. Die Befürworter sitzen nicht nur rechts von der CSU, nein auch innerhalb der SPD warten die Betonköpfe mit absurden Argumenten pro A94 auf.
Insbesondere der Mühldorfer Bürgermeister Günther Knoblauch


gibt sich schon seit längerem als Freund der A94 aus (http://www.ja-zur-a94.de/). Hat dies etwas mit den Ideen und vor allem Idealen der SPD zu tun, ich sage NEIN. Deutlich kann man sehen, wie in Mühldorf die Verschandelung und Verbauung von Natur vorangeschritten ist. Man scheut sich nicht, auf der Webseite der Gruppe Pro A94 dies noch mittels eines kleinen Fotos zu unterstreichen. Unter dem Motto "Zukunft sicher - A94" fordert der Arbeitskreis die rücksichtslose Vorgehensweise auch auf die anderen Planstücke der Autobahn zu übertragen. Unter "Aktuelles" findet sich folgender Text:

"Da die Meldungen der Autobahngegner auch in Ihrer Zeitung Gehör fanden, bitten wir Sie, Ihre Leserinnen und Leser über die Sachlage zu informieren, dass die Mehrheit der Wirtschaft im Raum Dorfen mit der Autobahn auf der Trasse Dorfen einen größeren Nutzen und weniger Risiken sieht und sich gleichzeitig die Mehrheit für die Trasse Dorfen ausgesprochen hat. Die Planungen des Freistaates Bayern sind deshalb nicht gegen den Willen der Bevölkerung, sondern die Regierung setzt den Mehrheitswillen um."

Von welcher Sachlage und Mehrheit wird hier gesprochen? Wie denken die reihenweise rücksichtslos enteigneten Bauern über die "Sachlage"? Die Argumentation erinnert an die Gedankenspiele unseres ehemaligen Ministerpräsidenten. Gottseidank hat sich hier der gesunde Menschenverstand durchgesetzt und der Transrapid wurde nicht gebaut.

Wir, die Bürger in der Umgebung, direkt oder indirekt betroffen, verneinen das Projekt A94. Mit der Verlegung der Gasleitung zwischen Pastetten und Markt Schwaben will man bereits Fakten schaffen. Das kann nicht sein! Es wird Zeit, aktiv etwas zu tun.

Es wird Zeit, aktiv "Nein zu sagen"!